Massage in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft leiden viele Frauen an Rückenschmerzen und Verspannungen, ihre Beine oder Füße tun weh und sie können nicht lange gehen oder stehen. Eine Massage kann dazu beitragen, Verspannungen zu lösen, das Wohlbefinden zu stärken und Beschwerden zu lindern. Bei einer Massage in der Schwangerschaft sollten jedoch einige Dinge berücksichtigt werden.

 

Wirkung der Massage

Regelmäßige Massagen dienen durch den Wechsel zwischen Entspannung und Stimulierung dazu, Energieströme im Körper zu regulieren und gesundheitlichen Störungen vorzubeugen bzw. Beschwerden zu lindern. Bei einer Massage wird zum Beispiel die Blutzirkulation angeregt, so dass die Zellen gut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden und auch der Nährstoffaustausch in der Plazenta verbessert wird. Die Anregung des Lymphsystems führt zu einer Stimulation des Immunsystems und die erhöhte Hautdurchblutung wirkt sich positiv auf die Hauterneuerung und die Aktivität der Schweiß- und Talgdrüsen aus.

 

Darf überall massiert werden?

Als wohltuend empfinden Schwangere oft Rückenmassagen, besonders im Bereich der Lendenwirbelsäule. Eine sanfte Bauchmassage wirkt oft beruhigend sollte aber bei vorzeitigen Wehen nicht angewandt werden. Auch die Massage von Füßen, Beinen und Gesicht trägt zum Wohlbefinden bei. In den letzten Schwangerschaftswochen kann eine Dammmassage die Elastizität des Dammes erhöhen und das Risiko eines Dammrisses vermindern. Die Brustmassage dient der Vorbereitung auf das Stillen und aktiviert den Milchfluss.
Einige Stellen und spezielle Punkte des Körpers sollten besser nicht massiert werden. Bestimmte Akupressurpunkte am Fuß, Händen und Rücken können hormonell wirksam sein und sollten während der Schwangerschaft nicht stimuliert werden, die vor allem in der späten Schwangerschaft eine Frühgeburt auslösen könnten.

 

Gesichtsmassage

Die Gesichtsmassage dient der Entspannung, kann aber auch bei leichten Kopfschmerzen und Verspannungen im Nackenbereich angewandt werden. Am besten verwendet man Öle mit einem angenehmen Duft, die nicht zu stark aromatisiert sind. Bei sensibler Gesichtshaut kann auch eine leichte Lotion verwendet werden. Je nach Bedarf wird an Stirn oder Nacken mit sanften, kreisenden Bewegungen der Fingerspitzen begonnen, bei Kopfschmerzen können auch Akupressurpunkte am Nacken oder an der Stirn mit leichtem Druck stimuliert werden. Je nach Wohlgefühl werden nacheinander Schläfenregion, Wangen, Nase und Mundregion mit streichelnden Bewegungen massiert. Beide Gesichtshälften sollten dabei parallel massiert werden.

 

Fragen Sie am besten Ihre Hebamme oder Ihren Arzt, wenn Sie wissen möchten, welche Körperstellen Sie nicht massieren sollten.

 

Quelle: Qualimedic.de
Letzte Änderung: 07.04.2008

 

Stuhlmassage für den Rücken:
Preis: 25,00 Euro
Dauer: 35 Min. (inkl. Ruhezeit)

 

Gesichtsmassage:
Preis: 18,00 Euro
Dauer: 20 Min.

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